
Lichtlabor auf der Light + Building 2026
Auf der weltweit bedeutendsten Messe für Licht und Innovation präsentieren wir vom 08.03 - 13.03 als Lichtlabor Projekte unserer Studierenden und nehmen euch mit hinter die Kulissen unseres Messeauftritts.
Ihr findet uns auf dem Lichtcampus der LiTG in Halle 3.0, Stand A10.
Lichtlabor
Licht Planung
Lichtanwendung
Die Light + Building 2026 ist die internationale Leitmesse für Licht, Elektrotechnik und Gebäudeautomation und findet jährlich in Frankfurt am Main statt. Als weltweit bedeutendste Plattform für innovative Lichtlösungen und zukunftsorientierte Gebäudetechnologien bringt sie Fachpublikum aus Industrie, Planung und Forschung zusammen. Alle zwei Jahre werden hier technologische Entwicklungen, gestalterische Konzepte und nachhaltige Strategien für die gebaute Umwelt präsentiert und diskutiert. Die Messe verbindet Produktinnovation mit architektonischer Praxis und wissenschaftlicher Forschung und gilt als zentraler Impulsgeber für die Zukunft von Licht und Gebäudeplanung. Dieses Jahr stehen insbesondere die Leitthemen Living Light, Smart Connectivity und Sustainable Transformation im Fokus.
Unter dem Thema Living Light geht es um Licht als gestaltendes und menschzentriertes Element, das Wohlbefinden, Atmosphäre und räumliche Qualität beeinflusst. Smart Connectivity rückt die intelligente Vernetzung von Gebäuden in den Fokus, von digitalen Workflows über IoT-basierte Gebäudesteuerung bis hin zu neuen Möglichkeiten der Gebäudeinfrastruktur. Das Thema Sustainable Transformation beschäftigt sich mit nachhaltigen Lösungen für die gebaute Umwelt, etwa mit Energieeffizienz, erneuerbaren Energiesystemen und zukunftsfähigen Stadt- und Gebäudekonzepten. Sie greifen zentrale Fragen unserer Zeit auf: Wie beeinflusst Licht Lebensqualität und Wohlbefinden? Wie lassen sich Gebäude intelligent vernetzen und steuern? Und wie kann die gebaute Umwelt nachhaltig weitergedacht werden?

Messeauftritt
Wir als Lichtlabor der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe präsentieren im Rahmen der Messe aktuelle Projekte aus Lehre und Forschung. Unser Messeauftritt gibt Einblick in Projekte, die sich gestalterisch, experimentell und konzeptionell mit Licht als räumlichem, atmosphärischem und technischem Medium auseinandersetzten.
Im Fokus stehen Leuchtenentwürfe, experimentelle Lichtkästen und architektonische Entwurfsprojekte, die sich mit der räumlichen Wirkung, Atmosphäre und Gestaltung von Licht in unterschiedlichen Kontexten beschäftigen.
Digitale und virtuelle Anwendungen ergänzen die präsentierten Arbeiten und machen Wahrnehmung und Wirkung von Licht auf neue Weise erfahrbar.
Unser Team
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Mary-Anne Kyriakou
Professorin

Valerie Meyer
Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Jessica Koconrek
Designerin

Evelyn Elisha
Designerin

Moritz Pohl
Designer

Sophie Köhler
Designerin

Leslie Höner
Designerin

Luka Kynast
Designerin

Pauline Sander
Designerin

Lara Niehues
Designerin

Ella Tumminello
Designerin

Jule Birner
Designerin

Luise Schmidt
Designerin

Sarah Witte
Designerin
Leuchtenentwurf
Im Bereich Leuchtenentwurf entwickeln Studierende eigene Lichtobjekte. Ausgangspunkt bildet ein konzeptioneller Entwurf, der sich mit Form, Material, Konstruktion und der spezifischen Wirkung des Lichts auseinandersetzt.
Leuchtenentwurf wird je nach Semester als Wahlpflichtfach oder als Projekt angeboten und greift dabei unterschiedliche gestalterische Fragestellungen auf. Manche Projekte folgen einem übergeordneten Thema oder einem konkreten Ort, andere lassen den Studierenden größere Freiheit für eigene Ideen und experimentelle Ansätze. So entstehen jedes Jahr neue Perspektiven auf das Entwerfen mit Licht.
Im Entwurfsprozess werden gestalterische und technische Aspekte miteinander verbunden: Wie kann eine Leuchte Licht lenken, streuen oder fokussieren? Wie entsteht Atmosphäre durch Material, Struktur und Lichtfarbe? Die Studierenden entwickeln individuelle Lösungen, die sowohl funktionale Anforderungen als auch ästhetische Qualitäten berücksichtigen.
NIDO
LUCIOLA
ORBIT.
VARYA
LUMINAUT
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LanTurn!
NATE
minimi
VELURIA
NIDO
LUCIOLA
ORBIT.
VARYA
LUMINAUT
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VELURIA
Lichtkästen
Die Lichtkästen entstehen im Rahmen des Pflichtmoduls Grundlagen Lichtgestaltung I (Licht 1). In diesem Modul setzen sich Studierende grundlegend mit dem Medium Licht auseinander und untersuchen, wie Licht Räume, Wahrnehmung und Atmosphäre beeinflusst. Aufbauend auf theoretischen Grundlagen zu Lichttechnik, Wahrnehmung und Lichtwirkung werden diese Erkenntnisse in experimentelle Raummodelle übertragen.
In kleinen, modellhaften Räumen untersuchen Studierende, wie Licht Schichten, Tiefen und Atmosphären erzeugt. Durch unterschiedliche Materialien, Öffnungen und Lichtquellen entstehen experimentelle Szenarien, die Licht nicht nur sichtbar, sondern räumlich erfahrbar machen.
Der Lichtkasten dient dabei als Labor im Miniaturformat: Hier werden grundlegende Eigenschaften von Licht wie Diffusion, Reflexion, Schatten oder Farbwirkung untersucht und gestalterisch interpretiert. Gleichzeitig lernen die Studierenden, mit Lichtquellen und lichttechnischen Komponenten umzugehen und deren Wirkung gezielt einzusetzen.
Die Arbeiten zeigen, wie bereits einfache Mittel komplexe Lichtwirkungen erzeugen können und eröffnen einen ersten Zugang zum bewussten Umgang mit Licht als gestaltendes Element im Raum.
Architektonische Entwurfsprojekte
Die architektonischen Entwurfsprojekte entstehen im Rahmen des Pflichtmoduls Grundlagen Lichtgestaltung II. Aufbauend auf den experimentellen Untersuchungen aus den Lichtkästen entwickeln Studierende hier ganzheitliche Beleuchtungskonzepte für konkrete räumliche Situationen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Licht Räume nicht nur erhellt, sondern ihre Funktion, Atmosphäre und Identität prägt.
Ausgangspunkt bildet ein bestehendes Gebäude in Wilhelmshaven, für das unterschiedliche Nutzungsszenarien entwickelt werden, etwa Studios, Galerien, Shops oder Cafés. Für jede dieser Situationen entwerfen die Studierenden ein individuelles Lichtkonzept, das sowohl funktionale Anforderungen als auch räumliche und atmosphärische Qualitäten berücksichtigt.
Dabei verbinden sich gestalterische und technische Aspekte der Lichtplanung: Fragen nach Orientierung, Aufenthaltsqualität und Raumwirkung werden ebenso untersucht wie die Wirkung verschiedener Lichtquellen, Farbtemperaturen oder Tageslichtsituationen. Grundlage bilden Bestandsunterlagen wie Grundrisse, Schnitte und Fotografien, auf deren Basis eine ganzheitliche Lichtplanung entsteht.
Die Arbeiten zeigen, wie Licht gezielt eingesetzt werden kann, um Räume zu strukturieren, Nutzungen hervorzuheben und unterschiedliche Stimmungen innerhalb eines Gebäudes zu erzeugen. So wird Licht zu einem zentralen Bestandteil der architektonischen Gestaltung und prägt maßgeblich die räumliche Qualität eines Ortes.
Licht und Faden Gallerie
Knotenpunkt Cafe
Freigeisthaven



Lichtwahrnehmung in Virtual Reality
Wie beeinflusst Licht unser räumliches Empfinden?
Diese Frage steht im Zentrum unserer aktuellen Forschungsarbeit, die wir auf der Light + Building 2026 präsentieren. Im Fokus steht die Untersuchung, wie Lichtfarben, insbesondere solche, die an natürliche Lichtverläufe wie Sonnenauf- oder -untergänge erinnern, das subjektive Gefühl von Enge in Tunnelsituationen verändern können.
Neben den physischen Arbeiten aus Leuchtenentwurf, Lichtkästen und architektonischen Entwurfsprojekten beschäftigt sich das Lichtlabor auch mit der Frage, wie Licht im digitalen Raum untersucht und erfahrbar gemacht werden kann. Digitale Visualisierung und Virtual Reality eröffnen neue Möglichkeiten, Lichtwirkungen frühzeitig zu analysieren und räumliche Atmosphären zu simulieren.
Die Verbindung aus digitaler Simulation und gestalterischer Untersuchung ergänzt die praktischen Arbeiten im Lichtlabor. Während in den Lichtkästen grundlegende Lichtphänomene experimentell erforscht werden und im Leuchtenentwurf Lichtobjekte entstehen, erlaubt die virtuelle Forschung einen erweiterten Blick auf komplexe räumliche Lichtkonzepte.
Die Eye-Tracking Studie
Drei Lichtkästen simulieren unterschiedliche Tunnelsituationen und bilden den zentralen Ausgangspunkt der Untersuchung. Ziel ist es zu analysieren, wie sich bestimmte Lichtfarben auf das räumliche Empfinden auswirken.
Pro Durchgang wird jeweils nur eine Variable verändert, um die Wirkung präzise nachvollziehen zu können. Während der rund zehnminütigen Untersuchung tragen die Teilnehmenden Eye-Tracking-Brillen zur Erfassung ihrer Blickbewegungen.
Im Anschluss beantworten sie einen kurzen Fragebogen zur Wahrnehmung, zu emotionalen Eindrücken und zur räumlichen Wirkung.
Die Kombination aus objektiven Messdaten und subjektiven Rückmeldungen ermöglicht eine differenzierte Auswertung der Lichtwirkung.





Licht im virtuellen Raum erleben
Ergänzend zu den ausgestellten Lichtkästen ermöglichen wir eine virtuelle Erkundung ausgewählter Arbeiten aus der Lehrveranstaltung „Licht 1“. In diesem Modul entwickeln Studierende eigene Lichtkästen, um Lichtverteilung, Schattenwirkung und Materialität experimentell zu untersuchen. So entsteht ein grundlegendes Verständnis für Licht als räumliches und atmosphärisches Gestaltungsmittel.
Untersucht werden unter anderem:
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Lichtverteilungen
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Reflexion und Absorption
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Schattenverläufe
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Einfluss von Oberflächen
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Räumliche und farbliche Wirkung von Licht
In einer 360-Grad-Visualisierung können diese Lichtboxen digital betreten und aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet werden. Die virtuelle Darstellung ergänzt die physische Ausstellung und vertieft das Verständnis für die Wirkung von Licht im Raum.
Die rasende Reporterin
Was passiert eigentlich hinter den Kulissen unseres Messeauftritts auf der Light + Building 2026? Wer ist gerade vor Ort, woran wird gearbeitet und welche Eindrücke entstehen im Laufe der Messetage?
Die rasende Reporterin begleitet den Messealltag des Lichtlabors auf der Light + Building 2026 und hält fest, was rund um den Messestand passiert. Bilder, kurze Notizen und Eindrücke sammeln sich dabei entlang eines Zeitstrahls, der die Woche auf der Messe Schritt für Schritt dokumentiert. In täglichen Updates entsteht so ein fortlaufendes Tagebuch unseres Messeauftritts, von den ersten Vorbereitungen über spannende Gespräche bis hin zu besonderen Momenten vor Ort.
Bleib auf dem Laufenden und verfolge wer aus dem Team gerade auf auf der Light + Building ist, welche Eindrücke wir mitnehmen und was während der Messetage rund um den Stand passiert.

Sophie Köhler

Leslie Höner

Luka Kynast

Pauline Sander
Tag 1

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Samstag 07.03 - Die Anreise
Für die Teilnahme an der Messe Light + Building in Frankfurt am Main begannen die Vorbereitungen bereits einige Tage im Voraus an der Hochschule. Am Samstagmorgen trafen sich Sophie, Leslie, Luka und Pauline früh an der TH OWL, um die vorbereiteten Materialien für den Messestand zu verladen. In den Tagen zuvor waren bereits zahlreiche Elemente zusammengestellt worden, darunter verschiedene Leuchten, die Lichtkästen sowie weiteres Material für den Standaufbau. Auch technische Ausstattung wie Kabel, elektrische Komponenten und weiteres Zubehör, das für den Betrieb und Aufbau des Messestandes benötigt wird, wurde sorgfältig vorbereitet und eingeladen. Nachdem alles verstaut war, machte sich das Team auf den Weg nach Frankfurt am Main, wobei die Autofahrt von der Hochschule bis zum Messegelände etwa drei bis vier Stunden dauerte. Nach der Ankunft auf dem Gelände der Light + Building begann direkt der Aufbau des Messestandes. Zu diesem Zeitpunkt herrschte bereits reger Betrieb, da viele Aussteller den großen Aufbautag nutzten, um ihre Stände vorzubereiten, wodurch auf dem Gelände viel Bewegung, Transport und Aufbauarbeit gleichzeitig stattfand. Besonders beeindruckend war für das Team die enorme Größe des Messegeländes sowie die Vielzahl der Hallen und Stände, die bereits im Aufbau waren. Der Bulli wurde zunächst kurzfristig auf dem Gelände geparkt, sodass genügend Zeit blieb, um das gesamte Material auszuladen. Mit vereinten Kräften und insgesamt sechzehn helfenden Händen wurden die verschiedenen Gegenstände aus dem Fahrzeug getragen, transportiert und Schritt für Schritt am vorgesehenen Standbereich aufgebaut. Trotz der großen Menge an Material verlief der Aufbau strukturiert und schnell, sodass innerhalb von etwa einer Stunde alle Elemente ausgeladen und am richtigen Platz positioniert waren. Nachdem der Aufbau abgeschlossen war, wurde der Bulli wieder vom Gelände gefahren und der Rückweg wurde angetreten. Damit war der erste Vorbereitungstag für die Messe erfolgreich abgeschlossen und der Grundstein für die weiteren Tage auf der Light + Building gelegt.

Mary-Anne Kyriakou

Jessica Koconrek

Evelyn Elisha
Tag 2



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Sonntag 08.03 - Der erste Messetag
Der zweite Messetag auf der Light + Building begann für Evelyn und Jessica ungewöhnlich früh. Noch mitten in der Nacht, um drei Uhr morgens, machten sich die beiden von Detmold auf den Weg nach Frankfurt am Main. Die Zugfahrt dauerte rund vier Stunden, sodass sie gegen 9:15 Uhr in Frankfurt ankamen. Da die Messe erst um 10 Uhr ihre Türen öffnete, blieb noch etwas Zeit, um einen ersten Eindruck von der Stadt zu bekommen, bevor sie sich schließlich auf den Weg zum Messegelände machten.
Kaum hatte die Messe geöffnet, ging es direkt zum eigenen Stand, wo die letzten Vorbereitungen für den ersten offiziellen Messetag anstanden. Die Leuchten wurden angeschlossen, alle technischen Komponenten noch einmal überprüft und kleine Details am Stand nachjustiert, damit alles bereit für die Besucherinnen und Besucher war. Dabei ergaben sich auch direkt erste Gespräche mit den Standnachbarn, unter anderem mit einem Team der Hochschule Hildesheim, die ebenfalls Leuchten und Lichtkonzepte präsentierten.
Der Sonntag war insgesamt noch etwas ruhiger als die kommenden Messetage, da noch nicht alle Aussteller vollständig vor Ort waren. Dadurch blieb für Evelyn und Jessica auch etwas Zeit, die Messe selbst zu erkunden und sich einen Überblick über die zahlreichen Hallen und Aussteller zu verschaffen. Schon nach kurzer Zeit wurde deutlich, wie beeindruckend groß und vielfältig die Messe ist. Überall präsentierten internationale Hersteller ihre neuesten Entwicklungen im Bereich Lichtdesign und Beleuchtungstechnologie. Die beiden kamen mit verschiedenen Ausstellern ins Gespräch und konnten sich viele unterschiedliche Leuchten aus nächster Nähe ansehen. Dabei reichte die Spannweite der ausgestellten Produkte von sehr kleinen, nur wenige Zentimeter großen Leuchten bis hin zu beeindruckenden Installationen, die mehrere Meter hoch waren und ganze Räume einnahmen.
Besonders spannend war es, bekannte Hersteller aus der Branche live zu sehen und ihre Produkte kennenzulernen. Unter anderem wurden Stände von Rotaform, BEGA, LEDVANCE, Cariboni Group und Anolis Lighting besucht.

Valerie Meyer

Moritz Pohl

Mary-Anne Kyriakou

Jessica Koconrek

Evelyn Elisha
Tag 3
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Montag 09.03 - Kontrastprogramm
Der 9. März begann für unser Team direkt am Messestand, wo wir uns gemeinsam mit den Studierenden aus KM, WPF und dem Projekt getroffen haben. Nach einer kurzen Abstimmung starteten wir in den Tag und machten uns gemeinsam auf den Weg, um zunächst die Halle 3.0 zu erkunden. Dort konnten wir einen ersten Eindruck der ausgestellten Produkte und Konzepte gewinnen. Ein besonderes Highlight in dieser Halle war eine Tour bei BEGA, bei der wir spannende Einblicke in aktuelle Entwicklungen im Bereich der Architekturbeleuchtung bekommen haben. Außerdem erhielten wir dabei noch kleine Verstärkung für unsere Gruppe, sodass wir anschließend gemeinsam weiter über die Messe ziehen konnten. Danach ging es für uns weiter in die Halle 3.1, in der vor allem dekorative Leuchten ausgestellt waren. Hier warteten gleich mehrere Highlights auf uns:
Wir durften an einer Tour bei Prolicht teilnehmen, die von Walter Norz, dem Founder und Chief Executive von Prolicht, persönlich geführt wurde. Dabei bekamen wir interessante Einblicke in die Philosophie und die aktuellen Produkte des Unternehmens. Anschließend besuchten wir den Stand von Kreon, wo uns der Designer Dennis T’Jampens durch die Ausstellung führte und uns mehr über die gestalterischen Ansätze hinter den Leuchten erzählte.
Ein weiteres spannendes Gespräch hatten wir beim jungen Startup Vouw, einem Slowtech-Studio aus Amsterdam, das mit experimentellen und nachhaltigen Designansätzen arbeitet. Besonders schön war außerdem der Besuch bei Florine Schmitt, die ihre Bachelorthesis im Lichtlabor geschrieben hat und es nun geschafft hat, einen eigenen Stand auf der YoungDesign-Fläche der Messe zu bekommen. Im Anschluss ging es für uns weiter ins Forum von Zumtobel, wo wir eine sehr persönliche Führung von Tobias Jonk bekommen haben. Tobias war früher selbst Tutor im Lichtlabor, wodurch sich ein besonders offener und spannender Austausch über mögliche zukünftige Projekte und Kooperationen ergeben hat. Danach führte uns unser Rundgang in die Halle 5.1. Dort konnten wir bei XAL und Trilux neue Kontakte knüpfen. Besonders erfreulich war, dass wir dabei auch Einladungen ins Werk sowie zur Akademie der Unternehmen erhalten haben, eine tolle Möglichkeit für zukünftige Kooperationen und Exkursionen.
Zum Abschluss des Tages besuchten wir noch die Halle 10, in der die Asia Selection ausgestellt war. Diese bot ein spannendes Kontrastprogramm zu den zuvor gesehenen europäischen Herstellern und eröffnete noch einmal eine ganz andere Perspektive auf Design, Produktion und Lichtlösungen.
Insgesamt war der Tag geprägt von vielen inspirierenden Begegnungen, intensiven Gesprächen und neuen Kontakten, ein rundum erfolgreicher Messetag für unser Team.

Jule Birner

Sarah Witte

Ella Tumminello

Luise Schmidt

Mary-Anne Kyriakou

Valerie Meyer

Moritz Pohl

Lara Niehues
Tag 4
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Dienstag 10.03 - Neue Kontakte
Am heutigen Messetag war deutlich mehr Betrieb als noch am Vortag. Besonders auffällig war, dass sich viele Besucher länger an unserem Stand aufhielten und gezielt das Gespräch mit uns suchten. Dadurch verbrachten wir insgesamt deutlich mehr Zeit direkt am Stand und hatten die Gelegenheit, mit zahlreichen Interessierten zu sprechen. Im Laufe des Tages trafen außerdem die vier Personen ein, die die Umfrage im Rahmen der Forschungsarbeit mit den Lichtkästen betreuen. Damit konnten wir erstmals aktiv Besucher ansprechen und zur Teilnahme an der Studie einladen. Die Resonanz darauf war insgesamt sehr positiv, und einige Messebesucher nahmen sich Zeit, an der Untersuchung teilzunehmen, was einen gelungenen Start der Forschungsarbeit darstellte. Neben den Gesprächen mit Besuchern ergaben sich auch interessante Kontakte zu anderen Hochschulen sowie zu einzelnen Unternehmen. In den Gesprächen tauschten wir uns über verschiedene Projekte und Arbeitsbereiche aus und bekamen spannende Einblicke in die Tätigkeiten der jeweiligen Institutionen. Auch abseits unseres eigenen Standes gab es einiges zu entdecken. Besonders interessant war der „Young Designer Space“, der sich eine Etage über unserem Bereich befand. Dort stellten Studierende verschiedener Hochschulen ihre Arbeiten aus. Unter anderem präsentierte auch eine Studentin der TH, Florine, eines ihrer Projekte. Es war inspirierend zu sehen, welche Ideen und Konzepte andere Studierende entwickelt haben. Insgesamt war der Tag geprägt von vielen Gesprächen, neuen Eindrücken und einem spürbar größeren Besucherinteresse. Besonders schön war zu beobachten, wie die ausgestellten Leuchten bei den Messebesuchern ankamen, da viele Fotos von den Exponaten machten oder sich die Namen der Produkte abfotografierten, um sich später noch einmal genauer damit zu beschäftigen.

Jule Birner

Sarah Witte

Lara Niehues

Ella Tumminello

Luise Schmidt
Tag 5




Mittwoch 11.03 - Die Studie
Unser Messetag begann bereits in den frühen Morgenstunden: Um 04:30 Uhr hieß es aufstehen, die letzten Sachen packen und fertig machen, damit wir pünktlich um 05:30 Uhr die Fahrt nach Frankfurt antreten konnten. Trotz des erwartbar hohen Verkehrsaufkommens verlief die Fahrt erstaunlich reibungslos, bis wir gegen 09:30 Uhr schließlich im dichten Strom von Ausstellern und Besuchern das Parkhaus erreichten. Von dort aus ging es mit dem, verständlicherweise völlig überfüllten, Shuttle-Service direkt zur Halle 3.
Der Start in der Halle verlief zunächst mit einer kleinen Hürde beim Ticketing, die jedoch schnell gelöst werden konnte. Die ersten Eindrücke der Messe waren überwältigend und beinahe etwas erschlagend. Gleichzeitig machte die lebendige Atmosphäre und die vielen Gespräche an den Ständen sofort neugierig auf das, was uns an diesem Tag noch erwarten würde. Unsere erste Station war natürlich unser eigener Messestand. Es war beeindruckend zu sehen, wie die zuvor besprochenen Konzepte nun tatsächlich in der Realität umgesetzt worden waren und welche Dimensionen der Stand letztlich angenommen hatte.
Vor Ort klärten wir zunächst die logistischen Details unserer Studie, insbesondere die Zielvorgaben für die Anzahl der Probanden sowie den genauen Ablauf. Anschließend folgte die technische Einweisung in die Eye-Tracking-Brille. Um einen möglichst reibungslosen Ablauf sicherzustellen, führten wir unter uns Studierenden erste Testläufe durch, lernten die Anlage der Testpersonen in der Software kennen und probten das gesamte Handling.
Nach einer versetzten Mittagspause, in der wir weiterhin die Standbetreuung sicherstellten, starteten wir gegen 13:00 Uhr mit der aktiven Akquise. Wir sprachen gezielt Passanten an, um sie für unsere Studie zu gewinnen. Dabei entwickelten sich viele bereichernde Gespräche, die weit über die reine Datenerhebung hinausgingen: Wir konnten spannende Einblicke in unsere Semesterarbeit geben und uns über unser Studium austauschen.

Jule Birner

Sarah Witte

Lara Niehues

Ella Tumminello

Luise Schmidt
Tag 6





Donnerstag 12.03 - Trends entdecken
Nachdem wir unsere Studie bereits am Mittwoch erfolgreich abgeschlossen hatten, konnten wir den zweiten Messetag deutlich entspannter angehen. Zu diesem Zeitpunkt waren wir auch schon geübter darin, Menschen auf der Messe anzusprechen. Dabei stellte sich schnell heraus, dass es oft einfacher war, kleine Gruppen statt einzelne Personen anzusprechen, da die Bereitschaft zur Teilnahme an unserer Studie dann meist größer war. Während der ersten Tage hatten wir jedoch kaum Gelegenheit, selbst über die Messe zu gehen, da wir größtenteils an unserem Stand eingebunden waren. Das holten wir schließlich am Donnerstag nach. Sarah und Lara machten uns gemeinsam auf den Weg über das Messegelände, während Jule, Luise und Ella den Tag ebenfalls nutzten, um die Messe weiter zu erkunden. Besonders spannend fanden wir die Hallen 3 und 3.1, in denen sowohl technische Leuchten als auch Designerleuchten ausgestellt waren. Dort konnten wir uns intensiv mit den neuesten Trends und Technologien der Lichtbranche auseinandersetzen. Ein besonders interessantes Thema war für uns das Konzept des Human Centered Lighting. Wir konnten dabei genauer erfahren, wie solche Leuchten funktionieren und wie Licht gezielt auf den Menschen und seine Bedürfnisse abgestimmt werden kann. Diese Einblicke waren auch für unsere eigene Arbeit sehr hilfreich und haben uns neue Impulse für unseren Entwurf im Modul Lichtgestaltung II (UKM) gegeben. Insgesamt haben wir die Messe als sehr inspirierend erlebt, da die vielen neuen Eindrücke, Gespräche und technischen Entwicklungen noch einmal gezeigt haben, wie vielfältig und spannend die Welt der Lichtgestaltung ist.
Tag 2

Sophie Köhler

Leslie Höner

Luka Kynast

Pauline Sander
Tag 7
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Freitag 13.03 - Die Abreise
Nach mehreren intensiven und ereignisreichen Tagen auf der Light + Building in Frankfurt am Main ging schließlich auch unsere Zeit auf der Messe zu Ende. Nachdem der Messestand in den vergangenen Tagen viele Gespräche, Begegnungen und Eindrücke ermöglicht hatte, begann am letzten Tag der Abbau und die Vorbereitung für die Rückreise. Die verschiedenen Elemente des Standes, darunter Leuchten, Lichtkästen und weiteres Material, wurden sorgfältig verpackt und gemeinsam verladen. Wie schon beim Aufbau arbeitete das Team strukturiert zusammen, sodass der Abbau reibungslos und effizient verlief. Mit der Abreise endete jedoch nicht nur ein organisatorischer Abschnitt, sondern auch eine prägende Erfahrung. Die Messetage waren geprägt von zahlreichen Gesprächen mit Besucherinnen und Besuchern, Unternehmen, Designerinnen und Designern sowie Studierenden anderer Hochschulen. Dabei konnten viele neue Perspektiven auf Lichtgestaltung, Produktentwicklung und Präsentation gewonnen werden. Besonders spannend war es zu sehen, wie vielfältig die Ansätze und Ideen anderer Studierender und Institutionen sind und wie unterschiedlich Licht und Design interpretiert werden können. Neben den fachlichen Eindrücken blieb vor allem der persönliche Austausch in Erinnerung. Viele Gespräche am Stand führten zu neuen Kontakten und boten Einblicke in unterschiedliche Arbeitsfelder innerhalb der Branche. Diese Begegnungen lieferten Inspiration und zeigten, wie wichtig Kommunikation und Vernetzung in kreativen und technischen Bereichen sind. Das Wissen und die Impulse, die während der Messe gesammelt wurden, werden sicherlich auch im weiteren Studium und in zukünftigen Projekten eine Rolle spielen. Ein besonderer Bestandteil der Messe waren außerdem die vielen Momente, die in Bildern festgehalten wurden. Die Fotos geben einen guten Eindruck von der Atmosphäre, den Ausstellungen und den Highlights der einzelnen Tage und dienen als visuelle Erinnerung an eine intensive und inspirierende Zeit. Weitere Eindrücke und zusätzliche Bilder sind außerdem auf unserer Instagram-Seite im Highlight zur Light + Building zu finden.












































